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D.-B.-ENTOXIN® N

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Natürliches Arzneimittel

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Produkt enthält: 100 ml

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Pharmakologische Eigenschaften

Aesculus hippocastanum – Roßkastanie
Extrakte aus Roßkastanie werden traditionell gegen Venenleiden und Hämorrhoiden eingesetzt. Der Hauptinhaltsstoff ist das Saponingemisch Aescin, der mittlerweile sehr gut untersucht ist. Er schützt die Kapillarwände und verhindert die Freisetzung bestimmter Enzyme, die die Kapillarwände schädigen könnenAescin dichtet die kleinen Gefäße ab, verhindert Ödembildung, wirkt entzündungshemmend und steigert den Tonus der Venen. Aescin konnte im Tierversuch außerdem blutzuckersenkende Wirkung zeigen .
Auch Homöopathen setzen die Rosskastanie gegen Venenbeschwerden auch Pfortaderstauung, Hämorrhoiden, Lenden- und Kreuzbeinschmerzen ein. Zu den Modalitäten gehört Schwäche und Schweregefühl.

Artemisia abrotanum – Eberraute
Die Eberraute gehört zur Familie der Korbblütler und ist eine Gewürz- und Heilpflanze. Sie schmeckt bitter und regt die Verdauungssäfte an. Bereits im alten Griechenland fand sie Verwendung als Medizinalkraut. Im Mittelalter wurde sie als Kraut gegen Würmer benutzt. Die englischsprachige Bezeichnung lautet worm wood.
Tee aus Eberraute wurde auch zur Abwehrsteigerung verwendet. Artemisia abrotanum hat antientzündliche, spasmolytische und antiödematöse Eigenschaften, was auf die Inhaltsstoffe Quercetin und Rutin zurückzuführen ist. Weitere wirksame Bestandteile sind: Abrotin, Bitterstoffe, Gerbstoffe und ätherische Öle.
Beachtenswert sind neuere Studien die eine antibakterielle Eigenschaft zeigen, sowie eine blutzuckersenkende Wirkung und einen antiallergischen Effekt.
In der Naturheilkunde wird Abrotanum bei Abmagerung trotz guten Appetits, großer Schwäche, Beschwerden die im Körper wandern, verzögerter Rekonvaleszenz, Entzündungen im Magen-Darm-Trakt, der serösen Häute und Verdauungsbeschwerden verwendet.

Cinchona pubescens – Rote Chinarinde
Zubereitungen aus roter Chinarinde werden vor allem wegen der Bitterstoffe eingesetzt, als verdauungsförderndes Mittel. Es regt den Appetit an, erhöht die Speichel- und Magensaftsekretion und lindert Völlegefühl und Blähungen. Rote Chinarinde enthält wie alle Chinarindenbäume auch Chinin, wenngleich der Gehalt niedriger ist. Chinin hat neben der Wirkung bei Malaria eine vielfältige pharmakologische Wirkung, unter anderem setzt es die Glykogenbildung in der Leber herab. Die Stoffwechselsynthese, wie die Bildung der Hippursäure in den Nieren, wird verlangsamt. Ganz allgemein werden anabolische und katabolische Stoffwechselprozesse gehemmt.
In der Volks- und Erfahrungsheilkunde wird roter Chinarindenbaum auch für Fieber, grippale Infekte und Krämpfe sowie zur allgemeinen Tonisierung insbesondere in Phasen der Rekonvaleszenz verwendet.
In der Naturheilkunde wird Chinarinde eingesetzt bei Schwäche und Erschöpfung sowie nervöser Überreiztheit.

Phytolacca americana – Kermesbeere
Phytolacca americana stammt aus Nordamerika und ist ein altes Heilmittel der Indianer.
Verwendet werden Beeren, aber auch Rinde und Wurzel bei grippalen Infekten und verschiedenen Entzündungen, des Mund und Rachenraums, des lymphatischen Systems, der weiblichen Geschlechtsorgane und des Bewegungsapparats.
Die Rinde ist reich an Saponinen, enthält Lectine, α-Spinasterol, Histamin, γ-Aminobuttersäure und wurde in der Volksheilkunde vielfältig bei Entzündungen eingesetzt. α-Spinasterol konnte einen signifikanten Effekt auf die Progression einer diabetischen Nephropathie zeigen. Zudem senkt es Blutfettwerte.
Ferner ist ein immunstimulierender Effekt der T und B-Lymphozyten bekannt.
In der Naturheilkunde wird Phytolacca Americana bei rezidivierenden Entzündungen, Fokalherdgeschehen, und zur Unterstützung beim Abstillen und Entzündungen der weiblichen Brust verwendet.
Weitere Modalitäten sind starkes Zerschlagenheitsgefühl, große Müdigkeit und Schweißausbrüche.
Naturheilkundliche Urtinkturen und niedrige Potenzen werden auch in der Tiermedizin verwendet.

Scrophularia nodosa – Knotige Braunwurz
Die Pflanze ist in der nördlichen Hemisphäre beheimatet. Ihr Name stammt von der historischen Bezeichnung Skrofulose, was wahrscheinlich eine Haut und Lymphknoten- Tuberkulose der Kinder mit sichtbaren Geschwüren im Halsbereich war. Unter Skrofulose verstand man aber auch eine allgemeine Infektneigung.
Scrophularia wird in der Medizin seit der Antike verwendet. Traditionell eingesetzt werden Kraut und Wurzel der Pflanze zur allgemeinen Infektabwehr, gegen Geschwulste, bei Ekzem, Drüsenschwellungen, Leiden der weiblichen Brust, Hämorrhoiden und Augenleiden.
Das Rhizom der Braunwurz wurde wegen seiner blutzuckersenkenden Wirkung auch bei Diabetes mellitus verwendet.
Scrophularia nodosa enthält neben anderen Substanzen Flavonglykoside und Saponine.
In der Naturheilkunde wird Scrophularia nodosa bei vergrößerten Drüsen, zur Unterstützung des Lymphsystems, als Mittel bei Brustschwellungen und Hautproblemen eingesetzt. Meist in Urtinktur oder in niedrigen Potenzen.

Hinweis: Chinin-haltige Präparate und Lebensmittel (Bitter Lemon) sollten in der Schwangerschaft nicht eingenommen bzw. verzehrt werden. Bei Überempfindlichkeit gegen Cinchona-Alkaloide wie Chinin oder Chinidin kann es zu Überempfindlichkeitsreaktionen z.B. Hautausschlägen kommen.

Bei anhaltenden, unklaren oder neu auftretenden Beschwerden wenden Sie sich an Ihren Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker! Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker.

Inhaltsstoffe / Ingredients

Was D.B.-Entoxin N in 10 ml enthält: Die Wirkstoffe sind: Aesculus hippocastanum Ø 0,300 ml, Artemisia abrotanum Ø 0,025 ml, Cin­chona pubescens Ø 0,250 ml, Phytolacca ameri­cana Dil. D2 0,300 ml und Scrophularia nodosa Ø 0,090 ml. Sonstiger Bestandteil: Ethanol 43% (m/m).

Anwendung

Anwendungsgebiete: D.B.-Entoxin N ist ein registriertes Arzneimittel nach §38 Arzneimittelgesetz und daher ohne Angabe einer therapeutischen Indikation.

Gegenanzeigen: D.B.-Entoxin N darf nicht von Alkoholkranken eingenommen werden. Wegen des Alko­holgehaltes soll D.B.-Entoxin N bei Leberkran­ken, Epileptikern und Personen mit organischen Erkrankungen des Gehirns nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden. Zur Anwendung dieses Arzneimittels bei Kindern liegen keine ausreichenden Erfahrungen vor. Es soll deshalb bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden.

Nebenwirkungen: Es sind keine Nebenwirkungen bekannt. Hinweis: Bei Anwendung eines natürlichen Arzneimittels können sich die vorhandenen Beschwerden vorübergehend verschlimmern (Erstverschlimmerung). In diesem Fall sollten Sie das Arzneimittel absetzen und Ihren Arzt befragen.

Warnhinweise: Da keine ausreichend dokumentierten Erfahrun­gen zur Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit vorliegen und wegen des Alkoholgehaltes, sollte das Arzneimittel nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden. Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen für die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen erforderlich. Wichtige Warnhinweise zu bestimmten sonstigen Bestandteilen von D.B.-Entoxin N: Dieses Arzneimittel enthält 50,6 Vol.-% Alkohol. Als maximale Tagesgabe nach der Dosierungsan­leitung werden bei der Akutdosierung bis zu 0,48g Alkohol und bei der chronischen Dosierung bis zu 0,24g Alkohol zugeführt. Ein gesundheitliches Risi­ko besteht unter anderem bei Leberkranken, Epi­leptikern, Hirnkranken oder Hirngeschädigten so­wie für Schwangere und Kinder. Die Wirkung ande­rer Arzneimittel kann beeinträchtigt oder verstärkt werden. Es sind keine Wechselwirkungen mit anderen Arz­neimitteln bekannt. Hinweis: Die Wirkung eines natürlichen Arzneimittels kann durch allgemein schädigende Faktoren in der Lebensweise und durch Reiz- und Ge­nussmittel ungünstig beeinflusst werden. Falls Sie sonstige Arzneimittel einnehmen, fragen Sie Ihren Arzt. Wenn Sie eine größere Menge D.B.-Entoxin N eingenommen haben als Sie sollten, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.

D.B.-Entoxin N ist ein apothekenpflichtiges Arzneimittel.

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